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Übersäuerung

Übersäuerung und die Folgen

 

Ja, auch Pferde leiden an Übersäuerung.

Diese entsteht durch zu eiweißreiches Futter (z. B. zuviel Kraftfutter)!

Dem entgegen wirken u. a. Mineralstoffe, Elektrolyte (viel trinken), Basen bildende Nahrung wie Äpfel, Karotten, etc.

Des Weiteren kann einem Säureüberschuss durch viel Bewegung an frischer Luft entgegengewirkt werden.

Im Organismus kann das großen Schaden anrichten mit vielfältigen Symptomen und Krankheitsbildern.

 

Im Folgenden werden einige Folgen von einer Übersäuerung genannt:

 

 

- häufige Koliken und andere Verdauungsbeschwerden
- Rehe
- unerklärliche Schmerzzustände
- Sommerekzem
- Kreuzverschlag
- Dauermüdigkeit
- Leistungsverlust
- Konzentrationsprobleme
- teilweise Arthrosen (werden begünstigt)

 

Auch jegliche Art von Stress führt zu einem Anstieg des Säureniveaus!

Über Dauerstress (z. B. reine Boxenhaltung) wird das vegetative Nervensystem belastet. Das Tier ist angespannt und kommt nicht zur Ruhe. Diese Dauerspannung in der Muskulatur führt zu einer Übersäuerung dieser!

 

 

Ganz erheblich reagiert das Fasziengewebe auf zuviel Säure.
Die Folgen sind Verklebungen, "Verfilzungen", starke Schmerzen, Elastizitätsverlust des Gewebes.

Dieses äußert sich ebenfalls durch Leistungsverlust, reduziertem Schwung und Raumgriff, Lahmheiten uvm.

Ein weiterer Aspekt zum Thema Säure ist der Hufmechanismus. Dieser kann durch ein zu saures Milieu bei der Haltung sehr stark beeinträchtigt werden. 
Vor allem Pferde in Boxenhaltung stehen sehr langen in ihrem eigenen Urin (sauer!!!). Das trocknet die Hufe aus, kann somit u. U. zu Zwanghufen führen und stört im Allgemeinen somit erheblich den Huf-Stoffwechsel!

 

Fazit:

 

Viele unerklärliche Probleme, vor allem im Stoffwechsel, sind auf eine Übersäuerung zurück zu führen und sollten vom Tierarzt ( hinsichtlich dessen) abgeklärt werden!

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